
Mit dem Start der „BP Ultimate Rally-Raid Portugal“ am 17. März beginnt die neue Saison der Rally-Raid-Weltmeisterschaft – und schon jetzt ist klar: Die Erwartungen sind hoch, die Konkurrenz stark und die Technik auf einem neuen Level.

Im Fokus steht dabei einmal mehr das Team CFMOTO Thunder Racing, das als amtierender Champion in die Saison geht. Hinter den Kulissen wurde in den vergangenen Monaten intensiv gearbeitet – nicht nur an der Strategie, sondern vor allem an den Maschinen selbst.
Technische Evolution statt Stillstand
„Wir gehen mit deutlich weiterentwickelten Quads an den Start“, erklärt Fahrer Antanas Kanopkinas. Besonders im Bereich der Fahrwerkskomponenten hat sich einiges getan: Neue Stoßdämpfer, leichtere Verkleidungsteile und eine insgesamt optimierte Bauweise sollen den entscheidenden Vorteil bringen. Das Ziel ist klar – mehr Geschwindigkeit bei gleichzeitig besserer Kontrolle.
Die Gewichtsreduktion der Fahrzeuge ist dabei ein zentraler Punkt. Im Rally-Raid-Sport, wo jede Sekunde zählt und die Belastung extrem ist, kann schon ein kleiner Unterschied große Auswirkungen haben.
Erste Tests liefern positive Signale
Dass die Änderungen Wirkung zeigen, deutete sich bereits in ersten Rennen an. Teamkollege Adomas Gančierius testete die neuen Komponenten bei einem Wettbewerb in Polen – mit einem vielversprechenden Ergebnis: Platzierungen in den Top Ten unter rund 130 Teilnehmern sprechen eine klare Sprache.
Solche Resultate geben dem Team nicht nur Rückenwind, sondern bestätigen auch die Richtung der technischen Weiterentwicklung.
Saison mit Fragezeichen – und großen Zielen
Für das Team steht fest: Die komplette Weltmeisterschaft soll bestritten werden. Dennoch gibt es Unsicherheiten im Rennkalender. Besonders die Lage im Nahen Osten könnte Auswirkungen auf geplante Events wie die Rallye in Abu Dhabi haben.
Trotz dieser Unwägbarkeiten bleibt der Fokus klar auf dem unmittelbaren Ziel: ein starker Auftakt in Portugal.
Portugal: Der erste Härtetest
Die Rallye selbst verspricht ein anspruchsvoller Einstieg in die Saison zu werden. Fünf Tage lang kämpfen sich die Teilnehmer durch unterschiedlichste Terrainarten in Zentral- und Südportugal – mit Abstechern bis nach Spanien.
Mit insgesamt 117 Teams am Start und Namen wie Carlos Sainz, Nasser Al-Attiyah oder Ricky Brabec wird das Niveau von Beginn an extrem hoch sein.
Fazit
Der Saisonauftakt in Portugal ist mehr als nur das erste Rennen – er ist ein Gradmesser. Für das CFMOTO Thunder Racing Team wird sich zeigen, ob die technischen Innovationen den erhofften Vorteil bringen. Die Voraussetzungen stimmen. Jetzt muss sich alles auf der Strecke beweisen.
- Text/Fotos www.cfmotoracingteam.com





